Rosa: Der lange Weg zur Staatsbürgerschaft


Mit der Erlangung der US-Staatsbürgerschaft beginnt ein neuer Abschnitt in Rosa Romeros Leben.

Nach einer lebenslangen Karriere als Lehrerin in El Salvador beschloss Rosa, in die USA zu ziehen. Nachdem ihre Schwester ihre Wohnungspapiere bekommen hatte, ließ Rosa ihre Söhne, Schüler und ihr Leben zurück, um am 23. Juli 2009 umzuziehen - ein Datum, das sie ohne zu zögern festlegt. Fast 5 Jahre nach diesem Datum ist sie glücklich, sagen zu können, dass sie nun als US-Bürgerin in San Francisco lebt.

Rosas Kindheit macht ziemlich deutlich, dass sie bereit ist, ihren Träumen zu folgen, egal was andere denken mögen. 

Aufgewachsen in El Salvador bei ihrer Großmutter und sechs Geschwistern, führte Rosa ein bescheidenes Leben. Ihre Großmutter besaß Kühe und Ziegen und stellte aus deren Milch saure Sahne und Käse her. Rosa verkaufte diese Waren auf einem lokalen Markt.

Obwohl ihre Großmutter hoffte, dass sie Krankenschwester werden würde, erkannte Rosa ziemlich schnell, dass ihre Abneigung gegen den Anblick von Blut dies unmöglich machen würde. Stattdessen stellte sie sich ein Leben als Lehrerin vor.

Nach einer 25-jährigen Karriere als Highschool-Lehrerin für Naturwissenschaften kann sie sagen, dass sie ihren Traum verwirklicht hat.

Bis heute halten ihre ehemaligen Schüler sie auf der Straße an oder schreiben ihr eine Nachricht auf Facebook, in der sie ihr für alles danken, was sie ihnen beigebracht hat. Diese Momente gehören zu ihren Lieblingserlebnissen als Lehrerin. Ihre beiden Söhne, die immer noch in El Salvador leben, lieben ihre Karrieren als Unternehmerin und Hauptmann beim Militär ebenso sehr.

Rosa fand ihren Weg zur MAF durch ihre Schwester, die eine Kundin bei MEDA war und Unterstützung bei der Gründung ihres eigenen Unternehmens erhielt. Ihre Schwester hörte von dem Lending Circles-Programm und dachte, es wäre der perfekte Weg für Rosa, das Geld für den Staatsbürgerschaftsantrag zu sparen.

Die Entscheidung, am Lending Circles-Programm teilzunehmen, war für Rosa relativ einfach.

Sie war mit dem Konzept vertraut, da sie bereits in El Salvador mit ihren Lehrerkollegen an informellen Leihkreisen teilgenommen hatte. Es war sogar noch einfacher, einem Lending Circle bei der MAF beizutreten, als sie von der starken Erfolgsgeschichte der Mitglieder erfuhr.

Rosa glaubte so sehr an die Kraft von Lending Circles, dass sie sich einem weiteren anschloss, noch bevor sie ihr erstes beendete, und insgesamt an 5 teilnahm, um ihren Kredit kontinuierlich auszubauen.

Das Lending Circles-Programm erleichtert die finanziellen Belastungen, die mit der Einbürgerung in die USA verbunden sind, indem es den Teilnehmern ermöglicht, ihren Kredit aufzubauen, während sie monatliche Zahlungen für die hohe Antragsgebühr von $680 leisten. Sobald die Teilnehmer bereit sind, einen Antrag zu stellen, erhalten sie einen Scheck, der auf das US-Ministerium für Heimatschutz ausgestellt ist. Für Rosa bedeutete dies, dass sie ihre Aufmerksamkeit auf all die anderen schwierigen Aspekte des Prozesses richten konnte; der größte davon war die Sprachbarriere. Rosa lernte über ein Jahr lang für die Englischprüfung. All diese Mühe war für ein Interview, das nur etwa 10 Minuten dauern würde.

Unmittelbar nach dem Interview erfuhr Rosa, dass sie bestanden hatte und Staatsbürgerin werden sollte. Als sie die Nachricht hörte, dankte sie Gott für diese Gelegenheit und fühlte eine Welle des Glücks über sie kommen. Mit ihrer US-Staatsbürgerschaft kann sie nun frei nach El Salvador reisen und ihre Besuche bei der Familie werden dadurch weniger belastet.

Rosas Geschichte veranschaulicht perfekt den Charakter unserer Mitglieder. Wir haben ihr die Tür gezeigt, und sie hatte die Kraft, durch sie zu gehen.

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